Es ist ein Funknetz, das sich ausweiten soll: Mit ihrem IoT-basierten LoRaWAN-Netzwerk wollen die Smart-City-Verantwortlichen in Gütersloh über die Stadtgrenzen hinaus.
Etwa 200 Sensoren sind im Stadtgebiet von Gütersloh bereits verbaut und es sollen mehr werden. Die unauffälligen kompakten Sensormodule erfassen kontinuierlich Messdaten und übertragen diese über intelligente Gateways an eine IoT-Plattform. Die IoT-Plattform wird als Software-as-a-Service-Lösung von der regio iT ausschreibungsfrei bereitgestellt, betrieben und betreut. Technologische Grundlage und Voraussetzung: die energieeffiziente LoRaWAN-Technologie, in der die regio iT über langjährige Expertise verfügt.
Funknetz für unzählige Szenarien
„Das Funknetz in Gütersloh ist aufgebaut!“, Fachbereichsleiter Thorsten Schmidthuis ist mehr als zufrieden. „2026 werden wir nutzen, um Szenarien zu erproben, Erkenntnisse zu sammeln und das Netz weiter auszubauen.“ Die in der IoT-Plattform gesammelten Daten fließen unter anderem auch in den im Rahmen des Förderprojekts „Smart Cities made in Germany“ aufgebauten „Urban Stack“, mit dem Gütersloh Nachbarkommunen motivieren möchte, sich anzuschließen.
Digitale Schicht über der Kommune
„In Gütersloh entsteht eine digitale Schicht über der physischen Kommune – sie verbindet Sensoren, Daten und Prozesse zu einer smarten Infrastruktur“, erklärt Tilo Zacher, Produktmanager für IoT und Smart Cities bei der regio iT. „In enger Abstimmung mit der Stadt haben wir eine LoRaWAN-Netzplanung durchgeführt sowie die Sensor-Integration in der IoT-Plattform umgesetzt. Von dort gelangen die Daten automatisiert auch an den Urban Stack – oder an jede andere denkbare Urban Data Platform – und können in Dashboards visualisiert und zur Verfügung gestellt werden.“

Quelle: regio iT
Hohe Datenqualität entscheidend
Die Gütersloher Experten erproben derzeit zahlreiche innovative Anwendungsfälle: etwa die Bewässerung städtischer Jungbäume basierend auf der Messung der Bodenfeuchte. Entscheidend für den Erfolg aller Szenarien ist dabei stets eine hohe Datenqualität. „Weil die IoT-Plattform im Fall der Jungbäume auch auf die Daten des Baumkatasters zugreift, können wir sehen, um welchen Baum es sich handelt, wie alt er ist, und ob er bewässert werden muss“, so Thorsten Schmidthuis. All dies geschieht automatisiert. Wir sind von der IoT-Plattform absolut überzeugt.“
Zahl der Gateways verdoppeln
Auch die Zahl der Gateways soll in Zukunft gemeinsam mit der regio iT verdoppelt werden, denn Gütersloh will so viele Daten nutzen und visualisieren wie nur möglich.
LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) gilt als eine der energieeffizientesten Funktechnologien für das Internet der Dinge (IoT). Dank der Kombination aus geringer Datenrate, großer Reichweite und speziellen Protokollfunktionen können Sensoren oft jahrelang mit einer einzigen Batterie betrieben werden.
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